Campen in Seltz
23 07 2009Trotz guter Vorsätze erst um elf losgefahren, heutiges Tagesziel: Karlsruhe. Etwas wehmütig verlasse ich den tollen Campingplatz, nicht ohne aber noch einen Kaffee beim Strandbad getrunken zu haben. Der Himmel ist schwarz als ich losfahre, um schneller vorwärts zu kommen verlasse ich die Radroute und wechsle auf die Überlandstrasse D468. Ich komme gut voran bis eine Umfahrung meine Pläne zunichte macht, ich muss einen beträchtlichen Umweg fahren und dann beginnt es auch noch zu giessen wie aus Kübeln, begleitet von Blitz und Donner spule ich meine Kilometer ab. Innerhalb kürzester Zeit bin ich völlig durchnässt, das warme Wetter lässt mich jedoch weiterfahren bis Roeschwoog dort kehre ich in einer Gaststube ein und tausche die nassen Kleider gegen trockene ein. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen, weit werde ich aber heute nicht mehr kommen. Ich beschliesse nach Seltz den nächstliegenden Campingplatz anzufahren. Um 16.00 Uhr treffe ich dort ein. Was mir sofort auffällt sind die vielen wilden Störche, ihr „klappern“ ist überall zu hören.
Der Campingplatz hingegen ist etwas komisch, noch während ich das Zelt aufstelle freue ich mich bereits auf den Augenblick da ich es wieder zusammmenpacken kann. Ein paar Campinganhänger weiter hinten brüllt ein Vater seine zwei Kinder an, und das für den Rest des Abends. Jaja, diese Campingplatz-Idyllen. Nachts wache ich auf und merke das keine Luft mehr in meiner Matte ist, naja, ist auch egal, inzwischen kann ich überall schlafen. Gefahren bin ich heute lediglich 44.6 Kilometer.
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